Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild Slider Bild

Leinwand & TV

BARCA OU BASSA -  FLUCHTURSACHEN "MADE IN EUROPE"?

        

  Der Film „Barca Ou Bassa„ analysiert Hintergründe und Ursachen der Abwanderung von einer kleinen  „paradiesischen“ Insel  vor der Küste Westafrikas. In den Hauptrollen unserer Analyse haben  afrikanische  ExpertInnen und Aktivisten das Wort. Der Film liefert ökologische Umstände, wirtschaftliche Bedingungen und  geopolitischen Zusammenhang zu der dokumentarischen Langzeitstudie „LIFE SAARABA ILLEGAL“ vor dem  aktuellen Hintergrund der Abschottung Europas.                                                         Länge: 35 Minuten


TRAILER zu Film "Barca ou Bassa"

               

 In seinem Film „SÜSSES GIFT“ verfasste der Autor Peter Heller eine Diagnose nach 50 Jahren Entwicklungshilfe.  Mit „LIFE SAARABA ILLEGAL“ und „BARCA OU BASSA“ untersucht er heute ob denn verfehlte Entwicklungshilfe   zu einer wichtigen Mitursache für Wirtschaftsflüchtlinge aus Westafrika wurde.  

LIFE - SAARABA - ILLEGAL

"Saaraba" nennen sie in Westafrika das verheissene Land - Europa. Unser  Filmprojekt verfolgt über fast ein Jahrzehnt Aladji und Souley, zwei Brüder von einer kleinen Fischerinsel im Atlantik vor der Küste Westafrikas.Der ältere Aladji schaffte es als Bootsflüchtling bis in die Gemüseplantagen Spaniens und blieb illegal bis heute. Der jüngere Bruder Souley träumt von Europa und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder.

Im Zentrum dieser Chronik stehen ihre Träume und Erfahrungen um Europa und ihre Geldpost zu ihrer Familie in die Heimat. Ihre Wege waren und sind illegal. Die Träume und Wünsche wurden oftmals enttäuscht. Die Rückkehr in Geld und Ehren möglich – doch unwahrscheinlich. Dennoch wurde auf der Heimatinsel Niodor die Flucht nach Europa zum  Initiationsritus für die heranwachsenden Männer. 

Der Film entstand seit 2008 in  Zusammenarbeit von PETER HELLER (D) , SALIOU SARR (Senegal) und BARNEY RUEBE (Spanien/ D ) und erzählt die Geschichte einer Fischerfamilie von der winzigen Insel Niodior vor Senegals Küste,  in der sich verschiedene Migrationserfahrungen wiederfinden. Während der Vater in den 50er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich willkommen war, erhielt der ältere seiner Söhne, Aladji, wegen der        zunehmenden Wirtschaftskrise in Spanien keine Aufenthaltserlaubnis und lebte über zehn Jahre lang illegal von  Schwarzarbeit. Der Jüngere Souley wiederum sieht - ausgelöst nicht zuletzt durch die Fischereipolitik der EU –    heute keine Zukunftsperspektive in seiner Heimat und sucht daher den gefährlichen Weg über das Meer nach      Europa.

        Die Auftaktveranstaltung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt machte deutlich, wie wichtig der                                     Perspektivwechsel, den der Film vollzieht, in der aktuellen Diskussion um Flüchtlinge ist. Der konsequent aus der         Sicht der beiden Brüder Aladji und Souley erzählte Film, deren Beweggründe, die Heimat in Richtung einer                  ungewissen Zukunft im "gelobten Land" Europa zu verlassen, wird durch die Erzählung ihres Cousins und des              Coautors des Films Saliou Sarr, gebrochen: Er versucht, den jüngeren der beiden Brüder von seiner                             Entscheidung zu gehen, abzubringen. Selbst hat er sich für ein Leben und eine Zukunft in Senegal entschieden.

       In der Sendung  "Kulturzeit" (TV3sat) vom 07.02.17 wurde über den Film berichtet, das Gespräch mit Saliou Sarr          und Peter Heller gibt einen guten Einblick in die Intention der Filmemacher. 

Aktueller TV-Bericht von der Filmpremiere im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt:

 

        Filmtrailer des Verleihs EZEF - AGENTUR FÜR FILME AUS DEM SÜDEN:

 

 + AKTUELL:            FILMWORKSHOP IM MÄRZ  FLUCHTURSACHEN "MADE IN EUROPE ?"

                                   

      =Info:                  Seminar mit Filmen von  Peter Heller und Experten am  10. + 11. März 2017 München
                                  im Kino Monopol und im Medienzentrum München                                                                                                      
Veranstalter: Evangelische Stadtakademie  u. Petra-Kelly-Stiftung

      

Filmprojekte am start

     „COOL MAMA“

       Eine dokumentarische Langzeitbeobachtung (1999-2016) über zwei Leben zwischen den Tabus. Die    Geschäftsfrau rettet den Afrikaner vor der Ausweisung durch Heirat und findet in ihm einen jüngeren, fleißigen          und tüchtigen Partner fürs Leben. Doch sie ahnt nichts von Kindern, die seine Frau  in Afrika derweil zur Welt      bringt. Ein Film über in Polygamie und Großfamilie, über treulose RomantikerInnen, werdende Väter - und Geld als  sanftes Aphrodisiakum. Der Film ist aber auch ein besonderer Beitrag über die schmerzhafte Völker-                wanderung zwischen Europa und seinem Nachbarkontinent Afrika.

* * *

 

 

 

 

          FILMPROJEKTE IN ARBEIT

       WER DEN TOD NICHT SCHEUT, ZEIGT ZELLULOID

           Ein Essay aus dem Kiez des Filmers.

           Der Film verfolgt aus persönlichem Blickwinkel des Filmemachers Peter Heller die Geschichte des                                münchener Stadtteilkinos „Maxim“. Das „Maxim“ war Spielstätte, Katalysator  und Heimat seines                                    Engagements als Freund Afrikas und seiner Haltung als Filmer. Als alle schon das uralte Kino                                        aufgegeben hatten, wurde es neu geboren – im 104. Jahr…

                 

             

       PASTA IMPERIALE    -   EINE AUFSTEIGERSAGA

          oder  Vom Kellner zum Pasta-Millionär

           Ein einfacher Kellner aus ärmlichen Verhältnissen verlässt seine dörfliche Heimat in der Toskana und                           geht nach Norden. Mit Fleiß und Disziplin arbeitet sich Roberto Farnetani hoch zum größten Versorger                          der mächtig expandierenden italienischen Gastronomie in Süddeutschland: allein in München und                                Umfeld füttern 1000 "Italiener" Bayerns Hunger und Farnetani wurde zum Heerführer und Entwicklungs-                       helfer der kulinarischen Invasion. Nach 35 Jahren soll der erfolgsverwöhnte „Padrone“  im kommenden                        Herbst sein kleines Imperium seinen beiden Söhnen übergeben.

           

                                                                                             eine Produktion der Alpenway GmbH

 _________________________________________________________________________________________

       Die Stiftung                         Oliver Herbrich Kinderfonds

ist Initiator und Partner von Projekten für Kinder und junge Erwachsene. Zur Optimierung des Förderzwecks bedient sich die Stiftung vorhandener Strukturen und Expertise und arbeitet mit erfahrenen Partnern vor Ort zusammen. Projekte werden ausschließlich co-finanziert, um unsere Partner eigenverantwortlich einzubinden. Der Vorstand besteht aus den Filmemachern Oliver Herbrich und Peter Heller. 

Klicken Sie auf das Logo um zur Homepage zu gelangen.

 

 

 

 

“Peter Heller dreht seit Jahrzehnten unbequeme Filme.
Die haben ihn zu einem der wichtigsten Dokumentaristen unserer Zeit gemacht.” SWR

 

filmkraft filmproduktion
Fon: +49 89 174290
filmkraft@t-online.de

 

Auszeichnungen

Prix Europa

GRAND PRIX Intern. Filmfestival Ekofilm Ostrava 2013

GLOBAL ISSUES ENCOURAGEMENT AWARD 2013

Winner Life Sciences Film Festival Prague 2013

Journalistenpreis Entwicklungspolitik

Preis der internat. Filmkritik

Preis des Int.Filmfestivals "Ökomedia"

Bester Dokumentarfilm IFFI 2013

Nominierung Grimme-Preis

Prix Leonardo in Gold


FILMAUSWAHL


PRESSESTIMMEN

„Trotz der harschen Kritik an der Entwicklungshilfe ist der Film "Sweet Poison Aid" überraschend schön. Regie führte jemand, der Afrika liebt. Und diese bedingungslose Zuneigung findet sich wieder in hinreißenden Landschaften, lebendigen Szenen und Gesprächssituationen.“(bei Afrikapremiere in Ruanda)

„Er kennt dies Grenzen des dokumentarischen und Peter Heller setzt auf die Kraft seiner präzise beschrieben Einzelbeispiele und auf die Aussagen der Menschen. "Süsses Gift" zeigt Dokumentarisches „Pars pro toto“ at it’s best.“ (Radio Bremen TV)

„Der Film stellt eine Unmenge an Hilfe total in Frage und zeigt Beispiele, die sehr unbequem sind, weil die Erkenntnis wachsen kann, gut gemeint ist oft genau das Gegenteil von gut gemacht.“ (WDR TV "WestArt")

„Eine Stärke des Films ist es, dass hier vor allem Afrikaner zu Wort kommen – und ihre Botschaft könnte deutlicher nicht sein: Entwicklungshilfe zementiert die herrschenden Machtstrukturen, sie fördert Korruption, Verschwendung und Umweltzerstörung - Afrikas Entwicklung aber könne nur aus Afrika selbst kommen.“ (Zeit online“)