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LEINWAND & TV AKTUELL:

 „COOL MAMA“     

Eine dokumentarische Langzeitbeobachtung (1999-2016) überzwei Leben zwischen den Tabus. Die Geschäftsfrau rettet den Afrikaner vor der Ausweisung durch Heirat und findet in ihm einen jüngeren, fleißigen und tüchtigen Partner fürs Leben. Doch sie ahnt nichts von Kindern, die seine Frau in Afrika derweil zur Welt bringt. Ein Film über Großfamilie, über treulose RomantikerInnen, werdende Väter - und Geld als sanftes Aphrodisiakum. Der Film ist aber auch ein besonderer Beitrag über die schmerzhafte Völkerwanderung zwischen Europa und seinem Nachbarkontinent Afrika.


                          EIN FILM VON PETER HELLER, 80 Minuten

 

BARÇA OU BASSA   -   FLUCHTURSACHEN "MADE IN EUROPE"?

Der Film „Barça Ou Bassa“ analysiert Hintergründe und Ursachen der Abwanderung von einer kleinen „paradiesischen“ Insel vor der Küste Westafrikas. In den Hauptrollen unserer Analyse haben afrikanische ExpertInnen und Aktivisten das Wort. Der Film liefert ökologische Umstände, wirtschaftliche Bedingungen und geopolitische Zusammenhänge zu der dokumentarischen Langzeitstudie „LIFE SAARABA ILLEGAL“ vor dem aktuellen Hintergrund der Abschottung Europas.

„SÜSSES GIFT“
ENWICKLUNGSHILFE ALS GESCHÄFT - ODER AUCH FLUCHT ALS AUSWEG?
                   
 In seinem Film „SÜSSES GIFT“ verfasste der Autor Peter Heller eine Diagnose nach 50 Jahren                         Unabhängigkeit  und Entwicklungshilfe. Der Film endet genau da, wo der neue Film (2016) beginnt.                   Mit „LIFE SAARABA ILLEGAL“ und „BARÇA OU BASSA“ untersucht er heute, ob denn verfehlte                   Entwicklungshilfe zu einer  wichtigen Mitursache für Wirtschaftsflüchtlinge aus Westafrika wurde. "Saaraba" nennen      sie in Westafrika das verheissene Land - Europa. Unser  Filmprojekt verfolgt über fast ein Jahrzehnt Aladji und Souley, zwei Brüder von einer kleinen Fischerinsel im Atlantik vor der Küste Westafrikas.Der ältere Aladji schaffte es als Bootsflüchtling bis in die Gemüseplantagen Spaniens und blieb illegal bis heute. Der jüngere Bruder Souley träumt von Europa und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder. Die Auftaktveranstaltung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt machte deutlich, wie wichtig der Perspektivwechsel, den der Film vollzieht, in der aktuellen Diskussion um Flüchtlinge ist. In der Sendung „Kulturzeit“ (TV, 3sat) wurde über den Film berichtet, das Gespräch mit Saliou Sarr und Peter Heller gibt einen guten Einblick in die Intention der Filmemacher - siehe Vimeolink und dem Filmtrailer „LIFE SAARABA ILLEGAL“. Termine Kinotouren mit PETER HELLER über den Verleih  EZEF - AGENTUR FÜR FILME AUS DEM SÜDEN

LUST AUF WIRKLICHKEIT

Dokumentarisches braucht Haltung. Und was ist wahrer und spannender als die Wirklichkeit und ihr Wandel? Wir verstehen uns als Chronisten unserer Zeit. Und wir arbeiten daran nachhaltig,  bleiben über Jahre und Jahrzehnte dran. Im Fokus der Firma filmkraft liegen filmische Fallstudien, welche nach detailgenauen, aufwändigen Recherchen die globalen Strukturen verdichten. Langzeitbeobachtungen mit der Kamera über Jahrzehnte in Deutschland, aber auch auf dem afrikanischen Kontinent haben wir sehr viel Zeit und Energie gewidmet.  

  

 

Mama General über 35 Jahre                 Cottonmoney über 20 Jahre                  Life saaraba illegal über 10 jahre

 

  

                       

MAMA GENERAL  1975-2004        COTTONMONEY 1978- 1997              LIFE SAARABA ILLEGAL 2007-2016   

 

 

FILMPROJEKTE IN ARBEIT                                                          

MAXIM LEBEN
ODER WER DEN TOD NICHT SCHEUT, ZEIGT ZELLULOID

Der Film verfolgt aus persönlichem Blickwinkel die Geschichte des münchener Stadtteilkinos „Maxim“. Das „Maxim“, seit 40 Jahren allein vom Einzelkämpfer Sigi Daiber hartnäckig gegen alle Trends betrieben, war Spielstätte, Katalysator und Heimat des politischen Dokumentarfilms. Aber die Waffe „Maxim“ war stumpf geworden. Als alle schon das uralte Kino aufgegeben hatten, wurde es neu geboren  –  im 104. Jahr: Mit Frauenpower …

 PASTA IMPERIALE   -   EINE AUFSTEIGERSAGA

Die Gaumeninvasion aus Italien ist uns Legende. Ein einfacher Kellner aus ärmlichen Verhältnissen verlässt seine dörfliche Heimat in der Toskana und geht nach Norden. Mit Fleiß und Disziplin arbeitet sich Roberto Farnetani hoch zum größten Versorger der mächtig expandierenden italienischen Gastronomie in Süddeutschland: allein in München und Umfeld füttern 1000 „Italiener“ Bayerns Hunger. Farnetani wurde zum Heerführer und Entwicklungshelfer der kulinarischen Invasion. Nach 35 Jahren soll der erfolgsverwöhnte „Padrone“ sein kleines Imperium seinen beiden Söhnen übergeben.

 DUNKLE WELT  -  das lächeln in der Finsternis

                                                              Ein Filmvorhaben mit Blinden in Afrika

von  Peter Heller 

Augenblicke und Momentaufnahmen aus  Leben und Arbeit der blinden Einwohner eines Dorfes im Ashantiland (Ghana). Menschenbilder beim Träumen und in Ängsten, zwischen Geborgenheit und vor dem Abgrund der Verlassenen. Mitarbeit und Fachberatung Dr. Adjoa Frimpong.

 

 

Die Stiftung                                                                                              

Oliver Herbrich Kinderfonds ist Initiator und Partner von Projekten für Kinder und junge Erwachsene. Zur Optimierung des Förderzwecks bedient sich die Stiftung vorhandener Strukturen und Expertise und arbeitet mit erfahrenen Partnern vor Ort zusammen. Projekte werden ausschließlich co-finanziert, um unsere Partner eigenverantwortlich einzubinden. Der Vorstand besteht aus den Filmemachern Oliver Herbrich und Peter Heller.

 



 

 

 

 

 



 

“Peter Heller dreht seit Jahrzehnten unbequeme Filme.
Die haben ihn zu einem der wichtigsten Dokumentaristen unserer Zeit gemacht.” SWR

 

filmkraft filmproduktion
Fon: +49 89 174290
filmkraft@t-online.de


Auszeichnungen

Prix Europa

GRAND PRIX Intern. Filmfestival Ekofilm Ostrava 2013

GLOBAL ISSUES ENCOURAGEMENT AWARD 2013

Winner Life Sciences Film Festival Prague 2013

Journalistenpreis Entwicklungspolitik

Preis der internat. Filmkritik

Preis des Int.Filmfestivals "Ökomedia"

Bester Dokumentarfilm IFFI 2013

Nominierung Grimme-Preis

Prix Leonardo in Gold


FILMAUSWAHL

 

AKTUELLE PRESSESTIMMEN 

 „Saaraba“  war das Beste, was ich jemals zu dem Thema gesehen habe!!  Vielen Dank! Ich fand vor allem die Zurückhaltung, was Interpretationen, politische Botschaften und vor allem Projektionen, Weltverbesserungs-anspruch, Besserwisserei usw. betrifft,  ganz großartig und (leider) ungewöhnlich. Es war einfach eine sehr sorgfältige Darstellung der Realität, oder eines Ausschnitts davon.“                                  (Christian Deichert ,Human Rythms Freiburg Au)

„ Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Peter Heller hat auch hier wieder einen Film gedreht, der mit den Problemen der sogenannten Dritten Welt auf uns zurückweisen will. Dabei hat er eine Form gewählt die sich der Langzeit   beobachtung anpasst.“  (epd Film )

Der Dokumentarfilm "Life Saaraba Illegal" verfolgt über fast ein Jahrzehnt die Geschichte zweier Brüder aus einer senegalesischen Fischerfamilie. Anhand zweier persönlicher Schicksale wird transparent, was es für die Migranten und für die zurückgelassene afrikanische Gemeinschaft bedeutet, wenn junge Männer den illegalen Weg nach Europa antreten.                  ( „Kulturzeit“ 3sat )

„Der eindringliche Film beschränkt sich in bester dokumentarischer Tugend aufs geduldige Zuhören und genaue Hinschauen. Dadurch kehrt er die europäische Perpektive um und erzählt aus der Sicher der handelnden Afrikaner, was die Inszenierung aus dem Assoziations-   korsett ideologischer Kontroversen befreit.“   ( Filmdienst )